Wirtschaftsprofil
Was den Ingenieurbedarf in Baden-Württemberg prägt
Der industrielle Kern liegt im Fahrzeugbau und im Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik steht gleich daneben. Dazu kommen Spezialgebiete mit eigenem Ingenieurbedarf. Um Ditzingen entstehen Laseranlagen, vom Strahlerzeuger bis zum Schneidkopf. Der Raum Tuttlingen fertigt chirurgische Instrumente und Implantate, Pforzheim Umformteile samt Galvanik. Im Rhein-Neckar-Raum geht es um Chemie und Pharmazie, Karlsruhe verbindet Informationstechnik mit anwendungsnaher Forschung. In Freiburg im Breisgau wird an Solarzellen geforscht, in Ulm an Batteriezellen und an Wasserstoff.
Im Zuliefererversuch spannen Ingenieurinnen und Ingenieure Bauteile auf den Prüfstand und lesen die Messschriebe aus. Liegt alles innerhalb der Grenzwerte, geht die Freigabeempfehlung an den Auftraggeber. Aufgaben dieses Zuschnitts tragen einen großen Teil der Nachfrage, daneben Konstruktion und Berechnung sowie die Fertigungsplanung entlang der Zulieferstufen. Entwicklungsdienstleister und Ingenieurbüros um Stuttgart und Heilbronn zählen zu den wichtigen Arbeitgebern, weil Hersteller und große Zulieferer ganze Arbeitspakete nach außen vergeben. Seit die Antriebe elektrisch werden, treten Hochvolttechnik und Thermomanagement neben die mechanische Auslegung, der Sicherheitsnachweis läuft nach ISO 26262.



















