Was Wirtschaftsingenieure wirklich machen
Die Stelle sitzt fast immer zwischen zwei Abteilungen, die einander für unvernünftig halten. In der Produktion geht es um Durchlaufzeiten, Rüstzeiten, Bestände und Engpässe, und deine Aufgabe ist, den Nutzen einer technischen Änderung in Geld auszudrücken. Im Einkauf geht es um Preise, Verfügbarkeit und Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten, und du beurteilst, ob ein günstigeres Bauteil technisch wirklich gleichwertig ist. Im Vertrieb kalkulierst du Angebote und beurteilst, welcher Auftrag sich rechnet und welcher nur Umsatz bringt. Was all diese Rollen verbindet, ist der Umgang mit Daten aus mehreren Systemen, die nie ganz zusammenpassen, und die Pflicht, trotzdem eine Empfehlung abzugeben. Fachlich tief wirst du selten, dafür bist du der Einzige am Tisch, der die Kette vom Bauteil bis zur Rechnung durchgehend kennt.














